Team prüft im Konferenzraum den Besetzungsplan für einen globalen IT-Innovationsbereich.

IT-Innovation versechsfacht – in acht Monaten, global, ohne externes Recruiting

Wie ZF Friedrichshafen seinen strategisch kritischen IT-Innovationsbereich aus dem eigenen Talentpool aufbaute – methodisch geführt, wertebasiert ausgewählt, mit null auswahlbedingter Fluktuation nach zwei Jahren.

Im Zuge der Übernahme von TRW beschloss der Vorstand der ZF Friedrichshafen AG, den Bereich IT-Innovation strategisch deutlich auszubauen – von zwölf auf rund 80 Mitarbeitende, global, innerhalb von neun Monaten und ausschließlich aus dem internen Talentpool von rund 3.500 IT-Fachkräften. PRECI begleitete dieses Vorhaben als externe Beratung auf Mandatsbasis: Strategiefindung, Strukturzuschnitt, Anforderungsprofile und ein wertebasiertes Auswahlverfahren wurden methodisch eigenständig konzipiert und in der Umsetzung beratend begleitet. Am Ende stand ein Aufbau, der schneller, fokussierter und stabiler gelang als geplant. Nach zwei Jahren gab es keine auswahlbedingte Fluktuation.

 

 

Projekt auf einen Blick

  • Projekt: M&A ZF TRW – Aufbau IT-Innovation
  • Kunde: ZF Friedrichshafen AG
  • Branche: Automotive
  • Unternehmensdaten: Konzern mit rund 150.000 Mitarbeitenden; Hauptsitz Friedrichshafen
  • betroffene Einheit IT-Innovation am Standort Friedrichshafen mit Aufbauziel von 12 auf rund 80 Mitarbeitende
  • Projektumsetzung global
  • verfügbarer interner Talentpool rund 3.500 IT-Fachkräfte
  • Projektziel: Aufbau der IT-Innovation von 12 auf rund 80 Mitarbeitende, global, binnen neun Monaten, ausschließlich aus dem internen Talentpool von rund 3.500 IT-Fachkräften – externes Recruiting war ausgeschlossen.
  • Rolle: Externe Beratung auf Mandatsbasis – konzeptionierende Beratung über alle Phasen und eigenverantwortliche Durchführung des überfachlichen Profilings; die operative Umsetzung verblieb beim ZF-Team.
  • Ergebnis: Abschluss in acht statt neun Monaten; alle 68 neuen Teammitglieder nach 96 von geplanten 120 Gesprächen besetzt; nach zwei Jahren keine auswahlbedingte Fluktuation.

Ausgangslage

Mit der Übernahme von TRW im Jahr 2014 verband die ZF Friedrichshafen AG zwei nahezu gleich große Wettbewerber zu einem der größten Automobilzulieferer weltweit. In diesem Zuge mussten redundante Einheiten zusammengeführt und strategische Bereiche neu ausgerichtet werden. PRECI hatte die IT-Innovation bereits zuvor begleitet, unter anderem in einem Teamworkshop, in dem das Diagnostikinstrument ValueProfilePlus eine zentrale Rolle spielte. Gemäß Vorstandsbeschluss sollte die IT-Innovation künftig eine deutlich umfassendere und unternehmenskritischere Funktion übernehmen – mit der klaren Konsequenz, den Bereich massiv auszubauen.

Die Realität hinter dem Zielbild

Das Zielbild war ehrgeizig: ein Wachstum um mehr als den Faktor sechs, von einem standortgebundenen Setup hin zu einer globalen Aufstellung – in neun Monaten. Die Realität dahinter war ernüchternd. Für einen Sprung dieser Größenordnung gab es weder Pläne noch Konzepte noch belastbares Erfahrungswissen. Dass rund 3.500 interne IT-Fachkräfte zur Verfügung standen, erwies sich nicht als Erleichterung, sondern als zusätzliche Herausforderung: Wie sollte die neue Struktur aussehen? Wie Führung, Kommunikation und fachliche Aufstellung? Sollten zusätzliche Themenfelder mit entsprechend qualifizierten Mitarbeitenden aufgebaut werden – oder zunächst der Status quo fortgeführt? Für tragfähige Entscheidungen fehlte vor allem eines: Klarheit. Und für die Umsetzung fehlte ein methodisch belastbarer Weg.

Vorgehen und Lösung

PRECI steuerte das Vorgehen methodisch eigenständig und stimmte Zielbild und Meilensteine mit dem Auftraggeber ab. Alle Schritte wurden eigenverantwortlich konzipiert, vorgeschlagen, optimiert und initiiert; die operative Umsetzung verblieb beim ZF-Team, das PRECI beratend begleitete. Am Anfang stand die Strategiefindung mit klaren Setup-Maximen, gefolgt von der Strukturierung des neuen Zuschnitts – die Frage nach virtuellen, fachlichen oder regionalen Teams. Aus dieser Struktur leitete PRECI Stellenbeschreibungen ab, die nicht nur fachliche, sondern auch wertebasierte, überfachliche Anforderungen umfassten; hierfür kam das Anforderungsmodul von ValueProfilePlus zum Einsatz. Die Ansprache der internen Zielgruppe folgte konsequent einem Pull-Mechanismus statt klassischem Push: aktive Anschreiben aller rund 3.500 IT-Fachkräfte, Inhouse-Marketing, Flyer mit Führungskräften, FAQs sowie Q&A-Formate, auch in Online-Sessions. Die Auswahl erfolgte zweistufig – eine fachliche Vorselektion, ein anschließendes Online-Profiling mit ValueProfilePlus und die Zusammenführung der Ergebnisse zu einer nach Best-Fit-Maßstäben gerankten Shortlist von 120 Kandidatinnen und Kandidaten. Die finale Selektion erfolgte in eng am Ranking terminierten, persönlichen Gesprächen vor Ort.

Wesentliche Maßnahmen

• Strategiefindung mit Definition der neuen Zielsetzung und der Setup-Maximen

  • Strukturierung des neuen Zuschnitts (virtuelle, fachliche oder regionale Teams; Organisationsmanagement)
  • Ableitung fachlicher und wertebasierter, überfachlicher Stellenbeschreibungen (ValueProfilePlus Anforderungsmodul)
  • Aktive interne Ansprache nach Pull-Prinzip: Ausschreibung der Vakanzen, Inhouse-Marketing, Anschreiben aller rund 3.500 IT-Fachkräfte, Flyer, FAQs und Q&A inklusive Online-Sessions, Freigabe zur Datenverarbeitung
  • Zweistufige Vorselektion: fachliche Eignungsprüfung, anschließendes Online-Profiling (ValueProfilePlus), Zusammenführung der Ergebnisse, Shortlist von 120 Kandidatinnen und Kandidaten mit Best-Fit-Ranking
  • Finale Selektion in eng am Ranking terminierten, persönlichen Gesprächen vor Ort und Entscheidung über die Angebote
  • Abschluss durch Vertragsgestaltung

 

Ergebnis

Das Vorhaben wurde in time, in budget und in quality nicht nur erreicht, sondern übertroffen. Der Aufbau gelang in acht statt der geplanten neun Monate. Statt mehrerer Reisewellen genügte eine einzige globale Reise der Entscheider mit jeweils einem persönlichen Gespräch. Nach 96 Gesprächen waren alle 68 neuen Teammitglieder besetzt – die weiteren 24 geplanten Gespräche konnten entfallen. Als belastbarer Beleg für die Tragfähigkeit der Auswahl stand am Ende ein Wert, der für sich spricht: Nach zwei Jahren gab es keine auswahlbedingte Fluktuation.

Was konkret vorlag

• Abschluss in acht statt der geplanten neun Monate

  • Nur eine globale Reise mit jeweils einem persönlichen Gespräch
  • Alle 68 neuen Teammitglieder nach 96 von 120 geplanten Gesprächen besetzt; 24 Gespräche konnten entfallen
  • Keine auswahlbedingte Fluktuation nach zwei Jahren

 

Kundenzitat

„Nach fünf Jahren: Wir erinnern uns noch immer an alles, was du uns beigebracht hast – und es wirkt bis heute positiver als alles andere.“

ZF Friedrichshafen AG

Was diese Success Story über PRECI zeigt

Der Fall zeigt, worauf es PRECI ankommt: Entscheidungsklarheit dort schaffen, wo ein ehrgeiziges Zielbild auf eine ungeklärte Realität trifft. PRECI verband Strategie, Organisation, Anforderungsprofilierung und ein wertebasiertes Auswahlverfahren zu einem durchgängigen, methodisch belastbaren Vorgehen – als externe Beratung mit eigener Methodenhoheit und Ergebnisverantwortung, während die Umsetzungsstärke im Unternehmen selbst lag. Das ist Senior-Executive-Beratung für den Aufbau unternehmenskritischer Strukturen: präzise, umsetzungsnah und belastbar.

Ähnliche Herausforderung?

Sie stehen vor dem Aufbau oder der Neuausrichtung eines strategisch kritischen Bereichs – und brauchen Klarheit, bevor entschieden wird? Sprechen Sie mit PRECI über Ihr Vorhaben. Ein erstes, unverbindliches Gespräch zeigt, wo der tragfähigste Weg liegt.

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